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Strom spendet Wärme und Energie, setzt Dinge in Bewegung, erzeugt Licht, Bilder, Gedanken, Farben und Töne. Strom bedeutet zunehmend aber auch struktureller Wandel und Veränderung in vielen Lebensbereichen.

Was die meisten Verbraucher vom Strompreise wissen ist,

... dass er mit schöner Regelmäßigkeit steigen.

Was die wenigsten Verbraucher vom Strom wissen ist,

.... wie sich der Strompreis zusammensetzt.

Der Strompreis ist das Entgelt für Belieferung mit elektrischer Energie. Er setzt sich aus mehreren Preiskomponenten zusammen, welche ca. 60 % des gesamten Stromrechnungsbetrages ausmachen.

Kosten für Energielieferung

Das ist der Preis für die eigentliche Stromlieferung. Er wird weitgehend durch die Entwicklung an den Großhandelsmärkten für Strom bestimmt. Diese Kosten machen rund 23 Prozent des gesamten Strompreises aus. Darin enthalten ist auch der Gewinn der Energieversorger, da die anderen Preisbestandteile staatlich reguliert oder festgelegt sind.

Kosten für die Netztnutzung

Das Netznutzungsentgelt ist das staatlich regulierte Entgelt für den Transport und die Verteilung des Stroms durch den örtlichen Verteilnetzbetreiber. Dieser Posten macht rund 36 Prozent des Strompreises aus.

Steuern und Abgaben

  • die Konzessionsabgabe für die Einräumung von Wegerechten durch die Kommunen
  • die KWK-Umlage nach dem “Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz” (KWK-G) zur Förderung der Stromerzeugung aus Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung
  • die EEG-Umlage nach dem “Erneuerbare-Energien-Gesetz” (EEG) zur Förderung der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien
  • die Ökosteuer zur Förderung klimapolitischer Ziele
  • die Mehrwertsteuer

Energiekosten sparen durch Anbieterwechsel
"Ein Vergleich der Anbieter lohnt sich"

Lokale Stromanbieter sind nicht immer die günstigsten. Vergleichen Sie daher Ihren Energieanbieter und wechseln Sie gegebenenfalls zu einen günstigeren Anbieter. Durch einen Wechsel des Anbieters können Sie mitunter mehrere 100 Euro im Jahr an Stromkosten sparen.

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Gerade in den Wintermonaten sind wir auf künstliches Licht angewiesen. Täglich sind unsere künstlichen Lichtquellen für mehrere Stunden in Betrieb. Der Stromverbrauch für unser Licht sollte dabei nicht unterschätzt werden.

Achten Sie daher beim Kauf die richtigen Lampen. Kaufen Sie ausschließlich Energiesparlampen und berücksichtigen Sie die folgenden Ratschläge, dann lachen Sie über Ihre Stromrechnung.

Die Temperaturen fallen, die Energiekosten steigen. Es könnte ein extrem teurer Winter werden. Kleine Tricks zum Energiesparen bringen in der Summe sehr viel! Untersuchungen haben gezeigt, dass gleiche Haushalte um bis zu 100% auseinander liegen können. Wer nicht auf’s Energiesparen schaut, braucht doppelt so viel Energie.

  1. Vorhänge abschneiden: Meist steht der Heizkörper unter dem Fenster. Wenn die Vorhänge über den Heizkörper reichen, dann heizt man die Luft dahinter auf, die Wärme kommt aber nicht in den Raum. Das bedeutet 20% bis 30% mehr Energiebedarf.
  2. Alufolie zwischen Heizkörper und Mauer: Sind Heizkörper in Nischen eingebaut, so sind hier die Wände dünner und wärmedurchlässig. Eine kostengünstige Lösung: Eine Alufolie zwischen Heizkörper und Mauer bewirkt, dass die Wärme reflektiert und für den Raum gewonnen wird.
  3. Rollos herunterlassen: Wer Rollos hat, sollte diese während der Nacht unbedingt herunterlassen. Sie reduzieren Verluste durch die Fenster.
  4. Nicht ständig Fenster kippen: Das gekippte Fenster ist pure Energieverschwendung mit wenig Lüftungseffekt.
  5. Die richtige Raumtemperatur ist individuell: 22 Grad sind ein guter Wert. Jedes Grad mehr bedeutet 5% bis 6% mehr Heizkosten. Daher bringt auch die Nachtabsenkung sehr viel. Wenn niemand zu Hause ist, sollte auch tagsüber die Temperatur um mindestens 2 Grad abgesenkt werden.
  6. Lüften: Energiesparen durch Nichtlüften ist falsch. Wichtig ist die Stoßlüftung, rascher Luftaustausch, große Fenster ein paar Minuten offen lassen, dass die Luft schnell ausgetauscht wird. So kühlt der Raum nicht aus.
  7. Energiesparlampen: In einem Haushalt gibt es durchschnittlich 30 Lichtpunkte. Wenn davon ca. 1/3 (also 10 Lichtpunkte) durch Energiesparlampen ersetzt werden, bedeutet dies eine Gesamtersparnis von fast 600,- Euro pro Jahr.
  8. Duschen statt Baden: Eine warme Dusche ist wesentlich effizienter. Ein Vollbad verbraucht drei bis vier Mal mehr Energie.
  9. Kochen und Backen: Das Backrohr nur vorheizen, wenn es das Kochrezept ausdrücklich verlangt. Heißluft-Backrohre müssen überhaupt nicht vorgeheizt werden. Auf den Kochplatten sollte die Nachwärme genutzt werden. 10 bis 15 Minuten vor Ende der Garzeit also abschalten.
  10. Kühlen: Die Dichtungslippen bei den Türen sollen regelmäßig gereinigt und auf Einrisse überprüft werden. Eine undichte oder schlecht schließende Tür verursacht ein Vielfaches an Energieverbrauch. Ebenso wichtig: die Lüftungsgitter putzen und freihalten, das gilt auch für die Kühlschlangen auf der Rückseite.
  11. Fenster Bei älteren Fenstern, die noch nicht wirklich gedämmt sind, sollten ausgetauscht werden. Mitunter brauchen die vorhandenen Fenster auch nur zusätzlich abgedichtet werden.

Pro Lichtquelle können Sie im Jahr fast 60 Euro sparen.

  • Energiesparlampen verbreiten ein wohnliches, blendfreies Licht und sind von hoher Wirtschaftlichkeit.
    Die neuesten Generationen wie z.B. die SOFTONE 6Y von Philips haben die gleiche Größe wie herkömmliche Glühlampen und sind somit fast universell einsetzbar.
  • 80 Prozent Stromersparnis im Vergleich zu einer herkömmlichen Glühlampe reduzieren die Stromverbrauchskosten erheblich.
    Zusätzlich ergeben sich durch die längere durchschnittliche Lampenlebensdauer von 6 Jahren weitere hohe Einsparungspotenziale und zwar trotz höherer Energiesparlampenpreise.
  • Die Rechnung ist ganz einfach:
    Eine 20 W Energiesparlampe mit gleicher Lichtstärke wie eine 100 W Glühlampe und einer Lebensdauer von 6000 Stunden erreicht eine Ersparnis von 58,75 Euro pro Jahr, trotz höherer Anschaffungskosten.
Strom sparen heißt wissen, wo sich die Stromfresser befinden. Es macht durchaus Sinn, den Verbrauch eines Gerätes (z.B. Kühlschrank oder Gefriertruhe) mit einem Messgerät zu messen. Diese Messgeräte gibt es manchmal leihweise bei Energieberatungsstellen, man kann sie aber auch z.B. in Elektro-Geschäften schon recht günstig kaufen. Mit einem solchen Gerät spüren Sie die Stromfresser schnell auf.

Bewertung des Stromverbrauchs in Ihrem Haushalt

Vergleichen Sie immer die kWh (Einheit des Stromverbrauchs). Die Kosten alleine sind durch Preissteigerungen, verschiedene Tarife etc. oft nur schwer vergleichbar. Wir informieren Sie hier über einige Richtwerte: Der normale jährliche Verbrauch geht von 1300 kWh (1 Person) bis ca. 3000 kWh (Familie), bei energieintensivem Nutzerverhalten (z.B. Wäschetrockner etc.) auch wesentlich darüber. Wenn Sie eine elektrische Warmwasserbereitung haben, kann der Verbrauch einer Familie 7000 kWh und sogar mehr betragen. Wenn Sie mit Gas (statt Strom) kochen, können Sie bis zu 600kWh Strom einsparen (dafür kommen aber natürlich die Kosten für das Gas hinzu).

Übersicht des ungefähren Jahresverbrauchs einzelner Stromverbraucher in kWh/Jahr:

Stromverbraucher kWh/Jahr
  • Kühlschrank von 300 bis 90
  • Kühl-Gefrierschr. von 500 bis 200
  • Gefriergerät von 450 bis 100
  • Geschirrspüler von 430 bis 300
  • Waschmaschinen von 220 bis 150
  • Trockner von 440 bis 200
  • Elektroherd von 380 bis 320
  • Beleuchtung von 280 bis 70
  • Fernsehen von 100 bis 50
  • Umwälzpumpe von 270 bis 50
  • Zirkulationspumpe von 170 bis 25
Ein halbes Donaukraftwerk für Standby-Geräte
Kaum ein Gerät braucht im Standby-Betrieb weniger als 5 Watt. Die meisten benötigen zwischen 10 und 25 W und manche sogar noch mehr. Die größten "heimlichen Stromfresser" sind Fernsehgeräte und Videorecorder. Um effizient Stromkosten zu sparen gibt es nur eine Alternative und diese heißt: Ausschalten! Bei manchen Geräten hilft nur das Ausstecken oder die Verwendung einer Steckerleiste mit Schalter. Allerdings können durch das Betätigen des Netzschalters auch eine eventuell mitlaufende Uhrzeit am Gerät oder generell abgespeicherte Einstellungen verloren gehen.

Die durch den Standby-Betrieb verursachten Jahreskosten für einen österreichischen Haushalt betragen im Schnitt immerhin rund 50 Euro oder mehr.

Es zahlt sich aus, die Energiesparprogramme zu nutzen. Normal verschmutzte Wäsche wird bei 60 Grad genauso sauber wie bei 95 Grad. Und oft genügen statt 60 Grad auch 40 Grad. Auch kann auf die Vorwäsche - außer bei starker Verschmutzung - verzichtet werden. Damit erspart man sich einen Mehrverbrauch von 10%. Ersparnis nicht nur bei Strom, sondern auch bei Waschmittel und Abwasserbelastung für die Umwelt.
  • Anschluss an die Solaranlage
    Über ein Vorschaltgerät können Sie Ihre Waschmaschine an die Solaranlage anschließen. Die Energie für das Aufheizen des Wassers wird damit eingespart. Am meisten sparen Sie, wenn Sie eine Maschine mit getrenntem Warm- und Kaltwasseranschluss kaufen. Warmwasseranschluss an die Solaranlage und Kaltwasseranschluss an die Regenwassernutzung anschließen. So sparen Sie nicht nur Strom, sondern auch Trinkwasser, Waschmittel und Weichspüler (Regenwasser ist von Natur aus "weich"). Weiters wird durch das weiche Wasser noch die Verkalkung reduziert und damit die Lebensdauer der Waschmaschine erhöht.).
  • Wäschetrockner sind Stromfresser!
    Wer nicht ohne Wäschetrockner auskommt, sollte zumindest auf die Restfeuchtigkeit der Wäsche achten. Wurde sie mit 500 Umdrehungen pro Minute geschleudert, beträgt die Restfeuchte 100%, bei 1000 U/min hingegen nur noch 65%. Dann kann beim Trocknen entsprechend viel Energie eingespart werden. Ablufttrockner benötigen übrigens ca. 10% weniger Energie als Kondensationstrockner.
  • Bügeln ist teuer
    Sowohl zu feuchte als zu trockene Wäsche muss länger gebügelt werden. Daher ist das Mittelmaß, also "bügelfeucht", am besten. Und die Restwärme nach Ausschalten des Bügeleisens lässt sich für feine Wäsche nutzen. übrigens: Der Stromverbrauch beim Bügeln ist beträchtlich: Etwa 1,3 kWh für 5 kg Wäsche. Durch Verwendung eines wärmereflektierenden Bügelbrettbezuges kann eine Menge Energie gespart werden.
TIPP:
  • Beim Waschen sparen sie am meisten Energie, wenn Sie eine Waschmaschine mit getrenntem Warm- und Kaltwasseranschluss kaufen. Schließen sie den Warmwasseranschluss an die Solaranlage und den Kaltwasseranschluss an die Regenwassernutzung. So sparen Sie Strom, Wasser, Weichspüler, Entkalker und helfen der Umwelt.
  • Damit es auf Ihrem Konto nicht frostig wird
    Kaum woanders kann bereits vor dem Kauf soviel Energie gespart werden wie bei Kühl- und Gefriergeräten. Die Streuung des Energieverbrauchs bei den Angeboten verschiedener Hersteller ist beachtlich. Zwar haben die Geräte keine besonders hohen Anschlusswerte, da sie aber das ganze Jahr über in Betrieb sind, haben selbst kleine Unterschiede große Auswirkungen auf die Stromrechnung. Vor allem wenn man weiß, dass manche Geräte um bis zu vier Mal mehr Strom benötigen als andere.

    In den Effizienzklassen von "A" (Energiespargerät) bis zu "G" (Gerät mit hohem Verbrauch) liegt ein Unterschied, der in den Stromkosten in 15 Jahren (durchschnittliche Lebensdauer eines Kühlgerätes) rund 500 Euro ausmachen kann. Es gibt aber noch einige andere Richtlinien zu beachten, wenn man sparsam kühlen will.
  • Die richtige Größe
    Falls Ihr Kühlschrank zu klein ist und Sie ein Zweitgerät anschaffen wollen, dann kaufen Sie lieber einen großen. Der Stromverbrauch eines großen Kühlschranks ist geringer als jener von zwei kleinen. So braucht ein Gerät mit doppeltem Nutzinhalt um ein Viertel weniger Strom als zwei kleine Geräte. Übrigens: Kühlschränke ohne Gefrierfach benötigen rund 20% weniger Energie.
  • Der Standort
    Stellen Sie den Kühlschrank nicht neben den Herd oder anderen Wärmequellen! Es leuchtet ein, dass die vom Herd abgegebene Wärmemenge den Energieverbrauch des Kühlschranks maßgeblich in die Höhe treibt. Da die Isolierung des Kühlschranks nicht ausreicht, schaltet sich der Thermostat deutlich öfter ein, um die erforderliche Kälteleistung zu erbringen.
  • Die richtige Temperatur
    Viele Kühlschränke sind zu kalt eingestellt. Dabei reicht eine mittlere Kühltemperatur von plus 5 Grad ohne weiteres aus. Wird jedoch unnötigerweise von 5 auf 3 Grad heruntergekühlt, steigt der Energiebrauch um 15% oder sogar mehr. Daher ist es zur ständigen Temperaturüberprüfung sinnvoll, ein Thermometer in den Kühlschrank zu legen.

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